SENIORENBEIRAT Landshut freute sich über großes BESUCHERINTERESSE

Seniorenbeirat der Stadt Landshut auf der Landshuter Umweltmesse 2024

Als Sprachrohr der in der Stadt Landshut beheimateten Seniorinnen und Senioren war es den Mitgliedern der Seniorenvertretung wichtig, auch auf der kürzlich zu Ende gegangenen Landshuter Umweltmesse die Belange der älteren Generation einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

Am neu gestalteten Messestand wurde anhand einer exemplarischen Auswahl von Aktivitäten dargestellt, dass der Landshuter Seniorenbeirat im Rahmen seiner Möglichkeiten dazu beiträgt, dem Nachhaltigkeitsanspruch unserer Zeit gerecht zu werden. Wie die für die Präsentation verantwortliche stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirats, Edeltraud Nuhn, berichtete, fand außerdem das aufliegende Informationsmaterial über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Heimaufnahme, vor allem aber Notfallmappe und SOS-Notfalldose bei den Besuchern überraschend großes Interesse. Dass Oberbürgermeister Alexander Putz am Eröffnungstag einige hochkarätige Ehrengäste, wie den Bayerischen Verkehrsminister Christian Bernreiter, an den Seniorenstand „lotste“, freute die diensthabenden Ehrenamtlichen natürlich besonders.

Auch von der Möglichkeit, im Rahmen einer Besucherbefragung am Stand des Seniorenbeirats zum Klima und Umweltschutz in der Stadt Landshut konkrete Anliegen und Verbesserungsvorschläge in eine „Wunschliste“ an der Landshuter Stadtrat einzutragen, wurde reger Gebrauch gemacht. Einmal mehr standen dabei Themen wie Mobilität im Alter und das Fehlen von seniorengerechten Angeboten im öffentlichen Personennahverkehr an oberster Stelle.

Auf Einladung von Seniorenbeiratsvorsitzenden Franz Wölfl, der auch aus juristischer Sicht die Problematik beleuchtete, setzten sich Philipp Buchta (Geschäftsleitung AWO Kreisverband Landshut e. V.), Mascha Buchwald (Vorstand der Studierendenvertretung der Hochschule Landshut), Maximilian Ganslmeier (Gemeinderat und Jugendbeauftragter Hohenthann) und Ina Stiller (Pflegedienstleitung Schlossklinik Rottenburg) im Rahmen einer Podiumsdiskussion, die von Lisa Öllerer moderiert wurde, mit der Frage „Brauchen wir ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr?“ auseinander. Unter Einbeziehung der sehr interessierten Besucher wurde mehr als 90 Minuten teilweise kontrovers, aber stets sehr sachlich das Für und Wider eines verpflichtenden Sozialen Gesellschaftsjahres beleuchtet. Die Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass ein soziales Gesellschaftsjahr einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts leisten kann. Nur bei der Frage, ob dieses soziale Jahr freiwillig oder verpflichtend geleistet werden sollte, gingen die Meinungen auseinander. Gleichgültig wie diese gesellschaftliche Debatte weitergeht, eine Verbesserung der Attraktivität der schon bestehenden Freiwilligendienste, wie Freiwilliges soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst, wäre von großem Vorteil. Für den Seniorenbeirat ist es eine Selbstverständlichkeit, dass dieses für unsere Gesellschaft so entscheidende Thema weiter auf seiner Agenda steht.

 

Bildbeschreibung:
(Besuch am Messestand des Seniorenbeirats von rechts nach links) Bundestagsabgeordneter Florian Oßner, Edeltraud Nuhn und Winfried Wiethaler, beide Mitglieder des Landshuter Seniorenbeirats, Oberbürgermeister Alexander Putz, Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, Seniorenbeirats-Vorsitzender Franz Wölfl sowie Stadtrat und Seniorenbeiratsmitglied Bernd Friedrich
Foto:
Nuhn

 

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